Dominik Durner

Dipl.- Ing. Lebensmitteltechnologie

Prof. Dr. Dominik Durner

Professor für Lebensmitteltechnologie und Oenologie 
Hochschule Kaiserlautern

 

Funktionen am Weincampus

  • Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschuss der Fachbereiche (GAF)
  • Leitung Dualer Studiengang (B. Sc.) Weinbau und Oenologie
  • Mitglied im Prüfungsausschuss

Lehrgebiete

  • Verfahrenstechnik
  • Filtrations-, Abfüll- und Verpackungstechnik
  • Destillationstechnik
  • Spezielle Lebensmittel- und Getränketechnologie
  • Betriebsorganisation
  • Analytische Chemie
  • Oenologisches Labor
  • Sensorisches Labor
  • Oenologische Praxisprojekte
  • Analytisches Labor

Forschungsschwerpunkte

 

  • Innovative Verfahren im Weinbereitungsprozess
  • Digitale Wertschöpfungssysteme
  • Ressourcenmanagement
  • Extraktion und Reaktionen von phenolischen Inhaltsstoffen aus Trauben
  • Massenspektrometrische und sensorische Charakterisierung von Polyphenolen
  • Einfluss von Sauerstoff und die Rolle der Antioxidantien im Weinbereitungsprozess
  • Alterungsreaktionen in Wein und Spirituosen
  • Qualitätsmanagement in der Getränkelogistik

Anpassung der Rotweintechnologie an die klimabedingte Varianz der phenolischen Traubenreife

 

Auf dem deutschen als auch internationalen Weinmarkt sind sie besonders gefragt: Farbstarke, körper- und tanninreiche Rotweine, die über ein harmonisches Verhältnis von Säure und Adstringenz verfügen und geschmacklich ausgewogen sind. Für die Produktion solcher hochwertigen Rotweine sind auch viele Regionen in Deutschland geeignet – dies haben auch viele Weinerzeuger erkannt: 35 % der Rebfläche werden inzwischen mit Rebsorten roter Keltertrauben wie Spätburgunder, Lemberger oder Dornfelder bestockt. Bei der hiesigen Rotweinproduktion liegt die besondere Herausforderung in wechselnden Wetterbedingungen, die hierzulande stärker schwanken als in anderen Ländern. Der Klimawandel verschärft diese Situation durch steigende Durchschnittstemperaturen, extreme Niederschlagsereignisse oder monatelang anhaltende Trockenheit. Um diesen Jahrgangsschwankungen im Weinbau zu begegnen und den komplexen Prozess der Rotweinbereitung im Weinkeller optimaler steuern zu können, bedarf es einer genauen Kenntnis der Zusammenhänge zur Anpassung der oenologischen Verfahren.

 

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